Samstag, 13. Oktober 2012

Es gab eine Zeit..

als jede noch so kleine Sache Spaß machte.
Das Angucken eines Bildes, der Musik lauschen.....irgendwelchen Mist im fernsehen gucken.....

Und nun hab ich das Gefühl gar nichts...rein gar nichts bereitet mir noch Freude.
Vielleicht..vielleicht war dieser Verlust damals einfach zu groß als, dass ich danach wieder zurück in mein normales Leben kommen konnte..um mich über die kleinen Dinge im Leben zu erfreuen.
Aber irgendwie....seitdem mir das fehlt, macht wirklich nichts mehr Spaß.
Vielleicht werd ich nur alt..vielleicht sind es nur verfrühte Wechseljahre...
Ach was weiß ich was es ist.....

Auf jeden Fall hab ich das Gefühl, dass seitdem es weg ist, ich keine Motivation mehr zum "schwimmen" zu haben. Es ist eher nur ein Plätschern..ein zielloses Treiben...
auf der Suche nach neuen Dingen, die mir Spaß machen....
Aber dummerweise....nehme ich immer Anlauf und gebe mir Mühe was neues zu finden, aber sofern ich die Gegelenheit habe, es auszuprobieren, fehlt mit der Antrieb.
An nem Beispiel erklärt. Ich kaufe mir ein Buch, was mich anspricht..und sobald es da ist, ist es uninteressant ohne dass ich überhaupt hineingeschaut habe.
Liebe verbringe ich stunden damit sinnlos ohne das was passiert auf meinen Bildschirm zu starren.
Vielleicht sollt ich mal abends aufschreiben was ich über den Tag gemacht hab. Aber wahrscheinlich wäre das zu deprimierend. o_O

Und dann dieser Groll, der manchmal aufkommt..nicht immer..nur manchmal.
Dieser Groll gegen eine Person, von der man sich einfach wie weggeworfen fühlt.
Ja schmeiß mich doch weg, wenn ich zu sehr Belastung bin. Ich hätte damals gleich sagen sollen: "Ja tschüß. Leb wohl und fick dich." anstatt mir selbst vorzuheucheln einfach so wie zuvor mein Hobby auszuleben denn das geht nicht mehr. =_=

Und genau deshalb spüre ich auch diese Langeweile. Ich wüsste was ich tun könnte, wäre ich noch so wie damals und es würde mir Spaß machen. Aber ich kann das nicht mehr..weil ich genau weiß, dass es mich in wenigen Tagen wieder zu tiefst kränkt und verärgert. Ein verdammter Teufelskreislauf! 
Aber irgendwie ist der Verlauf trotzdem frustrierend mit anzusehen.

Wenn ich aktiv bin, gibts keinen Dank. Wenn ich passiv bin, werd ich nicht vermisst.
Also was schließen wir daraus? Eigentlich ist es scheiß egal ob ich in dem Fandom existiere oder nicht.
Aber natürlich..es spielt ja auch keine rolle.  Ich bring sowieso nicht genug geld ein. o_o
Das muss man mal so objektiv sehen.
Subjektiv gesehen, fällt es wahrscheinlich sowieso auf wenn ich keine Kommentare schreibe weil ich ja eh der einzige Ausländer bin, der da seinen Senf hinzugibt. Und da ich sowieso die letzten Jahre ständig zu jedem Scheiß meinen Senf hinzugegeben hab, fällt es schon auf.
Ob er sich über meine Abwesenheit freut oder nich, kann ich ja sowieso nicht beurteilen. Nehmen wir einfach mal an es ist ihm wirklich scheiß egal. xD

Andererseits, wahrscheinlich hätte ich gar nicht das Bedürfnis danach....
Selbst wenn es so wie damals werden würde, was hätte ich davon. Nichts, genau.
Es gab mal eine Zeit, wo ich auch nicht nur darüber nachgedacht habe, aber es auch getan habe. Einfach dort zu verschwinden. Aber im Endeffekt bin ich wiedergekommen weil ich rückfällig geworden bin.
Im Grunde ist es nichts anderes als eine Sucht.
Sagen wir mal so, früher hab ich mich in mein Hobby gestürzt weil ich dachte es tut mir gut. Ich dachte, ich würde dort wieder Mensch werden und schnell vergessen. Letztendlich habe ich das auch..doch ohne es zu merken hat diese Leidenschaft mich am Ende in ein noch tieferes Loch geworfen.
Hat ja auch damals keiner geahnt, dass das alles mal so kommen würde.
Man schwingt sich in ein totes Fandom und in fremde Gefilde, die eigentlich nich für einen bestimmt sind und plötzlich tut sich sowas in einem Fandom auf.
Man hat etwas erreicht wovon viele nur träumen können und dennoch am Ende ist man darüber nicht froh. Nein man bereut es sogar, dass es soweit kommen konnte.
Die Leidenschaft ist verflogen und man meint es wäre besser von dem Abschied zu nehmen, aber man kann es irgendwie nicht, weil man genau weiß, dass man nicht ohne dem kann.
Nicht mit aber auch nicht ohne. Auf der einen Seite, weiß man dass es einen glücklich macht, andererseits machts einen auch unglücklich. Und Unglück will kein Mensch. Also was tut man? Man macht sich nur noch unglücklicher indem man sich noch weiter entfernt, in der Hoffnung dass man kein Glück mehr dabei empfindet. Zu Schade.
Aber welch andere Wahl habe ich?
Ich hab noch keinen gehört, der mir einen guten Rat geben konnte. Da scheiden sich die Geister.
Jemand sagte mal: Bleib dabei.
Jemand anderes sagte: Ignorier es.
Ich hab schon beide Wege versucht und hab erkannt, beide Wege sind scheiße.
Keiner von beiden ist richtig. Aber welcher der richtige Weg ist, weiß ich immer noch nicht.

Vielleicht..vielleicht bin ich auch einfach ein Freak. Vielleicht ist das nicht mehr normal. Vielleicht..ja vielleicht..ich kann das selbst schlecht beurteilen.
Der richtige Weg bei einer Sucht, wäre wohl einfach der knallharte Entzug.
Grade probier ich dann doch eher die "Langsam-hör-auf" Methode. Sich einfach langsam zu beschränken...bisher hats die letzten Tage ganz gut geklappt.
Manchmal interpretiere ich noch seltsame Dinge rein. Ob jemals einige dieser Phrasen, was mit mir zu tun hatte, ist fraglich aber das werd ich sowieso nie erfahren also, sollte ich uch nicht versuchen, zu glauben es sei so. Naja....o.o ich glaub nu hab ich mich vorläufig wieder genug ausgekotzt. Ich berichte mal in den nächsten Tagen wieder von meinem seltsamen "Entzug" XD

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